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Menschenrechts- und Friedensorganisationen in Israel/Palästina

Stand: Dezember 2018

http://www.activestills.org/

Das Kollektiv Activestills wurde 2005 von einer Gruppe von israelischen und internationalen Dokumentarfotografen aus der starken Überzeugung heraus gegründet, dass die Fotografie ein Mittel für den sozialen und politischen Wandel ist. Die Mitglieder von Activestills glauben an die Macht der Bilder bei der Prägung von öffentlichen Meinungen und Haltungen und zur Schaffung von Bewusstsein für Probleme, die im Allgemeinen in der öffentlichen Diskussion nicht auftauchen. Sie sehen sich selbst als Teil des Widerstands gegen alle Formen von Unterdrückung, Rassismus und Verletzungen der grundlegenden Freiheiten. Sie arbeiten in Israel und Palästina an vielen Themen wie z.B. zu dem palästinensischen Volkswiderstand gegen die israelische Besatzung, gegen die Abriegelung des Gazastreifens, Frauenrechten, Wohnrechten, Einwanderung, zu Asylsuchenden in Israel, dem Kampf um soziale Gerechtigkeit und zu Rechten der Tiere.

http://www.adalah.org

Adalah (arab. „Gerechtigkeit“) ist eine unabhängige, in Israel registrierte Menschenrechtsorganisation, die 1996 gegründet wurde, um den arabischen Bürgern Israels zu helfen, die ca. 20% der Bevölkerung ausmachen. Sie setzt sich speziell für gleiche Rechte und nationale Minderheitsrechte ein.

http://www.addameer.org

Addameer (arab. „Das Gewissen“) wurde 1992 zur Verteidigung, Hilfe und Unterstützung für palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen begründet. Addameer bietet politischen Gefangenen in israelischen und palästinensischen Gefängnissen kostenlosen Rechtsbeistand an, setzt sich auf nationaler und internationaler Ebene für ihre Rechte ein und arbeitet an der Beendigung von Folter und anderer Verletzungen der Rechte von Gefangenen durch Kontrolle, rechtliche Verfahren und Solidaritätskampagnen.

http://www.alhaq.org

Al Haq (arab. „das Recht“) ist eine der ältesten Menschenrechtsorganisationen in der Arabischen Welt. Sie hat ihr Büro in Ramallah.

http://www.allforpeace.org/en/

All for Peace Radio – radio with no borders wurde als gemeinsame Initiative der palästinensischen Nichtregierungsorganisation Biladi und dem jüdisch-arabisches Friedenszentrum Givat Haviva (siehe http://www.givathaviva.org/) gegründet. Die täglichen Sendungen auf Hebräisch und Arabisch beschäftigen sich mit Kultur, Politik, Musik, Sport und stellt außerdem die Aktivitäten von Friedensorganisationen heraus sowie Alltagsprobleme von Israelis und Palästinensern. Das Radio bietet eine Bühne für alternative Stimmen, die normalerweise nicht häufig ge­hört werden, und fördert Ideen für die Herbeiführung des Friedens, Würde für alle Menschen, Koexistenz, Pluralismus und soziale Solidarität.

http://www.al-tariq.org/

Al Tariq (arab. „der Weg“) will einen neuen Weg zu Frieden, Demokratie und Entwicklung in Palästina eröffnen und versteht sich als palästinensische Friedensbewegung gegründet auf den Prinzipien der Gewaltfreiheit und Demokratie.

http://www.alternativenews.org/

Das Alternative Information Center (AIC) ist eine international ausgerichtete, fortschrittliche, palästinensisch-israelische Aktivistenorganisation, die sich einsetzt für die Verbreitung von Informationen, Advocacy Work, Grasswurzelaktionen und kritischer Analyse der palästinensischen und der israelischen Gesellschaft und des palästinensisch-israelischen Konflikts. Das AIC setzt sich ein für die Förderung der vollen individuellen und kollektiven sozialen, wirtschaftlichen, politischen und auf das Geschlecht bezogene Gleichheit, Freiheit und Demokratie und die Verwerfung der Philosophie der Trennung.

http://www.awalls.org/

Anarchists Against The Wall (AATW) ist eine israelische Gruppe, die sich 2003 gegründet als Antwort auf den Bau der Trennungsanlage. 2008 erhielten sie wegen ihres mutigen Einsatzes für die Menschenrechte zusammen mit dem Bürgerkomitee des Dorfes Bil’in die Carl-von-Ossietzky-Medaille.

http://www.arabhra.org

The Arab Association for Human Rights, wurde 1988 durch Rechtsanwälte und Aktivisten der Gesellschaft als unabhängige, Graswurzel Nichtregierungsorganisation in Israel gegründet. Die Organisation arbeitet zur Förderung und zum Schutz der politischen, bürgerlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte der palästinensischen arabischen Minderheit in Israel.

http://bimkom.org/eng/

Bimkom – Planer für Planungsrechte ist eine israelische Menschenrechtsorganisation, die 1999 von einer Gruppe von professionellen Planern und Architekten gegründet wurde zur Stärkung der Demokratie und der Menschenrechte auf dem Gebiet der Raumplanungs- und Wohnungspolitik in Israel und im C-Gebiet des Westjordanlandes, das unter israelischer Kontrolle steht. Geleitet von den Werten der sozialen Gerechtigkeit, guten Regierungsführung, Gleichheit und Beteiligung der Gemeinschaft arbeitet Bimkom an der Entwicklung einer Planungspolitik, die gerechter ist, die Menschenrechte mehr respektiert und an den Bedürfnissen der lokalen Gemeinschaften orientiert ist..

http://www.breakingthesilence.org.il/index_e.asp

Breaking the Silence („Das Schweigen brechen“) ist eine Organisation von ehemaligen israelischen Soldaten, die Zeugenaussagen von Soldaten sammeln, die in der zweiten Intifada in den besetzten Gebieten gedient haben. Soldaten, die in den besetzten Gebieten dienen, sind Augenzeugen von und nehmen teil an Militäraktionen, die sie gewaltig verändern. Die Fälle von Misshandlungen von Palästinensern, Plünderungen und Zerstörung von Eigentum sind enorm in den letzten Jahren, werden aber immer noch als militärische Notwendigkeiten betrachtet oder als außergewöhnliche und einzigartige Fälle erklärt. Bis heute hat Breaking the Silence Hunderte von Soldaten interviewt, die in den besetzten palästinensischen Gebieten gedient haben und setzt die Befragung täglich fort. Diese Interviews werden u.a. auf der Website veröffentlich. Außerdem biete die Organisation Touren durch Hebron und die südlichen Hebroner Berge an.

http://www.btselem.org/English/index.asp

B’Tselem (hebr. bedeutet wörtlich „nach dem Ebenbild von..“ und wird als Synonym für menschliche Würde gebraucht.) Das israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den Besetzten Gebieten wurde 1989 durch eine Gruppe von prominenten Akademikern, Juristen, Journalisten und Knessetmitgliedern gegründet. Sie ist die wichtigste israelisch-palästinensische Menschenrechtsorganisation, veröffentlicht regel­mäßig Berichte zur Menschenrechtssituation in den palästinensischen Gebieten, hat viele Infos und Kartenmaterial auf ihrer Homepage, bietet auch Touren zur Menschenrechtssitua­tion an.

http://capi.org.il/

CAPI (Center for Advancement of Peace Initiatives) ist spezialisiert auf den Schutz der Menschenrechte in Jerusalem mit Schwerpunkt auf das Handeln der israelischen Behörden in Ost-Jerusalem in vier Bereichen: 1) direkte Unterstützung der gefährdeten Bevölkerung, 2) Advocacy, 3) politische Analyse und Aufklärungsarbeit, 4) Kapazitätsaufbau

http://www.coalitionofwomen.org/

The Coalition of Women for Peace (Die Vereinigung der Frauen für Frieden) ist eine femininistische Organisation gegen die Besatzung in Palästina und für einen gerechten Frieden. Sie hat sich im November 2000 nach dem Beginn der zweiten Intifada gegründet. Sie haben sich u.a. für eine Beendigung der Blockade des Gazastreifens eingesetzt, gegen den Libanonkrieg 2006 und den Angriff auf Gaza 2008/2009.

http://www.combatantsforpeace.org/

Combatants for Peace (Kämpfer für den Frieden) wurde von Israelis und Palästinensern gegründet, die aktiv an Kämpfen teilgenommen haben: die einen als Soldaten der israelischen Armee, die anderen in militanten palästinensischen Organisationen. Nach Jahren des Kampfes mit Waffen haben sie sich entschlossen, nun gewaltfrei für den Frieden zu kämpfen. Sie sind der Meinung, dass sie nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen in der Lage sein werden, den Kreislauf von Gewalt, Blutvergießen und die Unterdrückung und Besatzung des palästinensischen Volkes zu beenden. Sie glauben nicht länger, dass es möglich ist, den Konflikt zwischen den beiden Völkern mit Gewalt zu lösen. Daher weigern sie sich, weiterhin am gegenseitigen Blutvergießen teilzunehmen. Sie sehen den Dialog und die Aussöhnung als einzigen Weg an, die israelische Besatzung zu beenden, das Siedlungsprojekt zu stoppen und einen palästinensischen Staat zu gründen mit Ost-Jerusalem als seine Hauptstadt, Seite an Seite mit dem israelischen Staat.

http://www.couragetorefuse.org/English/default.asp

Courage to Refuse (Mut zur Verweigerung) Die Organisation wurde nach der Veröffentlichung des „Briefs des Kämpfers“ durch eine Gruppe von 50 Kampfoffizieren und Soldaten 2002 gegründet. Die Initiatoren des Briefes, Hauptmann David Zonsheim und Leutnant Yaniv Itzkovits, Offiziere in einer Eliteeinheit, hatten vier Jahre ihren Militärdienst abgeleistet und weitere acht Jahre als Reservisten, einschließlich lange Zeiträume aktive im Kampf im Libanon und in den besetzten Gebieten. Während ihres Reservedienstes im Gazastreifen, in der Mitte der Zweiten Intifada, realisierten die beiden, dass die Missionen mit denen sie betraut waren als Kommandanten der israelischen Armee, nichts zu tun hatten mit der Verteidigung des Staates Israel.

http://www.cpt.org/work/palestine

Die 1986 in den USA gegründete Organisation Christian Peacemaker Teams setzt sich auf einer christlichen Basis an verschiedenen Orten der Welt für eine gewaltfreie Lösung von Konflikten ein. 1995 begann die Organisation, sich in Hebron zu engagieren. Das Christian Peacemaker Team (CPT) dort begleitet palästinensische Kinder zur Schule, dokumentiert die Menschenrechtssituation in der Stadt, führt Trainings in Gewaltfreiheit durch, besucht regelmäßig palästinensische Familien, die von Häuserzerstörung und Beschlagnahmung von Land bedroht sind, und arbeiten bei Aktionen, die auf die israelische Besatzung aufmerksam machen, mit palästinensischen und israelischen Friedensgruppen zusammen. Der zweite Einsatzort des Teams ist al-Tuwani 25 km südlich von Hebron. Im Umkreis der israelischen Sieldung Ma’on und dessen Außenposten begleitet das Team palästinensische Schäfer, Bauern und Schulkinder, um sie vor Angriffen gewalttätiger Siedler zu schützen, besucht regelmäßig palästinensische Familien, die von israelischen Siedlern belästigt werden und dokumentiert die Behandlung der Palästinenser durch das israelische Militär.

http://alt-arch.org/en/

Emek Shaveh ist eine Organisation von Archäolog(inn)en und gesellschaftlichen Aktivist(inn)en, die sich konzentrieren auf die Rolle der Archäologie in der israelischen Gesellschaft und dem israelisch-palästinensischen Konflikts. Die Organisation betrachtet die Archäologie als Hilfsmittel beim Brückenbau sowie zur Stärkung der Bindung zwischen verschiedenen Menschen und Kulturen.

www.gisha.org

Gisha ist eine israelische gemeinnützige Organisation, die 2005 gegründet wurde. Ihr Ziel ist der Schutz der Bewegungsfreiheit der Palästinenser, insbesondere derjenigen, die im Gazastreifen wohnen. Sie setzt sich ein für die Umsetzung der international und nach israelischen Gesetz garantierten Rechte ein.

http://zope.gush-shalom.org/home/en

Gush-Shalom, (hebr. „der Friedensblock“) ist eine israelische Friedensinitiative, die 1993 gegründet wurde. Das bekannteste Gründungsmitglied ist Uri Avnery, einer israelischer Journalist, Schriftsteller und Friedensaktivist, der zehn Jahre Mitglied im israelischen Parlament, der Knesset, war. Das Hauptziel von Gush Shalom ist, die israelische öffentliche Meinung zu beeinflussen und in Richtung von Frieden und Versöhnung mit dem palästinensischen Volk zu führen. Dies versucht Gush Shalom mittels täglicher Stellungnahmen, Kampagnen und Demonstrationen gegen Vorurteile, Missverständnisse und Resignation zu erreichen.

http://www.uri-avnery.de

die Hompage von Uri Avnery, einer der Gründer von Gush Shalom und die zentrale Figur, auf Deutsch

http://hamoked.org

HaMoked: Center for the Defence of the Individual (Hamoked: Zentrum für die Verteidigung der Einzelperson) ist eine israelische Menschenrechtsorganisation, die 1988 durch Dr. Lotte Salzberger vor dem Hintergrund der ersten Intifada gegründet wurde. Die Organisation wurde geschaffen, um Palästinensern zu helfen, die durch die Politik des Knochenbrechens verletzt worden waren und wurde “Notrufstelle für Opfer von Gewalt” genannt. Da sich Palästinenser aus dem besetzten Gebieten und Ostjerusalem auch mit anderen Problemen an die Organisation wandten, weitete sie ihr Arbeitsfeld aus und arbeitet nun auch zu den Themen Rechte von Gefangenen, Aufenthaltsrecht und Familienzusammenführung, Bewegungsfreiheit, Verletzungen durch Sicherheitskräfte und Siedler und Häuserzerstörungen als Strafmaßnahme. Seit ihrer Gründung hat HaMoked ungefähr 100.000 Beschwerden bearbeitet. Sie hat 30 jüdische und palästinensische Mitarbeitende.

http://www.holylandtrust.org/

Der 1998 gegründete Holy Land Trust (HLT) hat sein Büro im Bethlehemer Stadtzentrum. Er ist den Prinzipien der Gewaltfreiheit verpflichtet und zielt darauf an, ein Umfeld zu schaffen, das Verständigung, Transformation und Empowerment von Individuen und Gruppen unterstützt, um zentralen Herausforderungen zu begegnen, die der Erreichung eines gerechten Friedens im Heiligen Land entgegen stehen.

http://ir-amim.org.il/en

Die 2000 gegründete Nichtregierungsorganisation Ir Amin (hebräisch: „Stadt der Völker“ oder „Stadt der Nationen“) arbeitet zu Jerusalem im Nahost-Konflikt und setzt sich für die Würde und das Wohlergehen aller seiner Bewohner ein.

http://www.icahd.org/

Das israelische Komitee gegen Häuserzerstörung (The Israeli Committee Against House Demolitions (ICAHD)) ist eine 1997 gegründete Menschenrechts- und Friedensorganisation, die das Ziel verfolgt, einen Beitrag zum Ende der Besatzung zu leisten.

http://www.ichr.ps/

The Independent Commission for Human Rights (ICHR) wurde 1993 durch Präsidialdekret von Yassir Arafat gegründet zur Sicherstellung, dass die palästinensische Gesetze und das handeln der palästinensischen Autonomiebehörde und der PLO im Einklang stehen mit den Menschenrechten.

http://jahalin.org/

The Jahalin Association/ Nabi Samwel verfolgt das Ziel, die Zwangsumsiedlung der Jahalin-Beduinen, die in der Jerusalem Region leben, zu verhindern.

http://jlac.ps/

Das Jerusalem Legal Aid and Human Rights Center (JLAC) bietet seit mehr als vierzig Jahren besonders schutzbedürftigen Gruppen rechtliche Hilfe an, um Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen, insbesondere kostenlose rechtliche Vertretung bei Häuserzerstörungen, Zwangsräumungen, Landenteignungen und Siedlergewalt.

http://www.justvision.org/

Just Vision wurde 2003 gegründet und hat Büros in Ost-Jerusalem, New York und Washington DC. Zum Team gehören bekannte und glaubwürdige Menschenrechtsaktivisten, Journalisten und Filmemacher. Die Organisation hat sich zur Aufgabe gestellt, die die Macht und den Einflussbereich von Palästinensern und Israelis darzustellen, die an der Beendigung der Besatzung und der Schaffung einer Zukunft der Freiheit, Würde, Gleichheit und menschlichen Sicherheit arbeiten und dabei gewaltfreie Mittel einsetzen. Das übergeordnete Ziel von Just Vision ist es, zur Förderung des Friedens und Beendigung der Besatzung beizutragen durch die stärkere Sichtbarmachung, Wertschätzung und Wirksamkeit von palästinensischen und israelischen Leitern von Basisgruppen.

http://www.lownp.com/portal/

Library on Wheels for Nonviolence and Peace (LOWNP) bietet Bildungsangebote und dient als Bücherei für palästinensische Kinder mit dem Ziel der Förderung von Gewaltfreiheit und Frieden. LOWNP wurde 1986 von Palestinian Center for the Study of Nonviolence gegründet und 1994 unabhängig.

www.machsomwatch.org
Machsom Watch (auf Deutsch: Kontrollpunktbeobachtung) wurde im Januar 2001 als Antwort auf die wiederholten Berichte in der Presse über Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern gegründet, die Kontrollpunkte der israelischen Armee und Grenzpolizei passierten. Drei Frauen machten den Anfang. Mittlerweile sind bei Machsom Watch 400 Frauen im ganzen Land aktiv. Die Gruppe hat drei Ziele: 1. Das Verhalten der Soldaten und Polizisten an den Checkpoints to beobachten. 2. Den Schutz der Menschen- und Bürgerrechte der Palästinenser in den Besetzten Gebieten sicherzustellen. 3. Die Ergebnisse ihrer Beobachtungen festzuhalten und weitest möglichst zu verbreiten von der Entscheidungsebene bis hin zur allgemeinen Öffentlichkeit.

Machsom Watch ist ausschließlich für Frauen offen. Ihre stille, aber nachdrückliche Präsenz an den Checkpoints ist eine direkte Herausforderung für den herrschenden militaristischen Diskurs, der in der israelischen Gesellschaft vorherrscht. Die Organisation verlangt von den Sicherheitskräften Verantwortung gegenüber der Zivilgesellschaft, etwas das bislang nicht wahrgenommen wurde.

http://www.mezan.org/

Das Mezan Center for Human Rights im Jabalia Camp im Gazastreifen setzt sich ein für die Förderung, den Schutz und die Vorbeugung von Menschenrechtsverletzungen im allgemeinen und insbesondere für die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte. Es leistet Hilfe für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und setzt sich für eine Verbesserung er Lebensqualität in den marginalisierten Bezirken des Gazastreifens.

http://www.militarycourtwatch.org/

Military Court Watch (MCW) – Monitoring the treatment of children in Israeli detention ist eine ehreamtliche Gruppe, die von israelischen und palästinensischen Rechtsanwälten und anderen Berufstätigen gegründet wurde, die an das Rechtsstaatsprinzip glauben. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder in israelischer Haft gemäß den internationalen Standards behandelt werden.

http://www.mossawacenter.org/

Die Organisation wurde 1997 gegründet zur Verbesserung des sozialen, wirtschaftlichen und politischen Status der arabischen Bevölkerung in Israel. „Mossawa“ bedeutet Gleichheit auf Arabisch und die Aufgabe der Organisation ist es, sich für die gleichen Rechte der arabischen Bevölkerung Israels und auch für den Status der palästinensischen Frauen in Israel einzusetzen.

http://www.nswas.com/

Neve Shalom/ Wahat al-Salam ist ein von jüdischen und palästinensischen Bürgern Israels gegründetes Dorf, das sich in pädagogischer Arbeit für Frieden, Gleichheit und das Verständ­nis zwischen den zwei Völkern engagiert. („Oasis of Peace“)

http://www.newprofile.org/default.asp?language=en

New Profile, die Bewegung zur Zivilisierung der israelischen Gesellschaft, eine feministische Kriegsdienstverweigerungsorganisation. Die Männer und Frauen der Gruppe sind gegen den Einsatz der israelischen Armee, Polizei und Sicherheitsdiensten bei der andauernden Unterdrückung und Diskriminierung der palästinensischen Bürger von Israel durch die Zerstörung ihrer Häuser, Verweigerung von Bau- und Entwicklungsrechten und den Einsatz von Gewalt zur Auflösung von Demonstrationen.

http://www.pchrgaza.org/

Das Palestinian Centre for Human Rights ist eine unabhängige palästinensische Menschenrechtsorganisation, die ihren Sitz in Gaza hat. Sie wurde 1995 von einer Gruppe von palästinensischen Rechtsanwälten und Menschenrechtsaktivisten gegründet.

http://www.phrmg.org

Die Palestinian Human Rights Monitoring Group (PHRMG) mit Sitz in Ost-Jerusalem arbeitet an der Beendigung von Menschenrechtsverletzungen an Palästinensern im Westjordanland, dem Gazastreifen und Ost-Jerusalem. Sie wurde im Dezember 1996 gegründet.

http://www.theparentscircle.org/

The Parents Circle – (Bereaved) Families Forum (Elternkreis – Forum (Hinterbliebener) Familien): Organisation von Palästinensern und Israelis, die Familienangehörige im Konflikt verloren haben. Sie bieten u.a. Dialogtreffen für Jugendliche und Erwachsene an, ein Internetversöhnungsprogramm, ein kostenloses palästinensisch-israelisches Gesprächs-Projekt („Hello Shalom/ Salaam“), Workshops, Sommercamps für Kinder und Jugendliche und vieles mehr.

http://www.phr.org.il/phr/

Physicians for Human Rights – Israel, Israelische und palästinensische Ärzte für Menschenrechte. Die Organisation wurde 1988 gegründet mit dem Ziel, für die Menschenrechte und insbesondere das Recht auf Gesundheit in Israel und den besetzten Gebieten zu kämpfen.

Ihre Aktivitäten umfassen Advocacy Work, Aktionen zur Änderung der nachteiligen Politiken und direkte Aktionen zur Bereitstellung von Gesundheitsfürsorge. Zurzeit hat Physicians for Human Rights – Israel mehr als 1.150 Mitglieder. Mehr als die Hälfte von ihnen sind im Gesundheitsbereich tätig.

http://www.popularstruggle.org/popeng/

Das Popular Struggle Coordination Committee wurde von führenden Aktivisten verschiedener überparteilicher Bürgerkomitees gegründet, die u.a. durch gewaltfreie Demonstrationen und Gerichtsverfahren Widerstand gegen die israelische Besatzung leisten. Das Bil’iner Bürgerkomitee entstand im Dezember 2004 als Reaktion auf den Bau der Trennungsanlage und führt seit Februar 2005 jeden Freitag eine Demonstration dagegen durch.

www.rhr.israel.net/

Rabbiner für Menschenrechte (Rabbis for human rights). Die Organisation wurde 1988 gegründet mit der Absicht, dem zionistischen Ideal und der jüdischen religiösen Tradition der Menschenrechte eine Stimme zu geben. Sie hat mehr als 100 Rabbiner oder Studenten, die Rabbiner werden wollen, als Mitglieder aus allen verschiedenen jüdischen Richtungen: Reformjuden, Orthodoxe, Konservative, Wiederhersteller und Erneuerer.

http://righttomovement.org

Right to Movement ist eine gemeinnützige, religiös und parteipolitisch ungebundene soziale Bewegung, die im April 2013 als Nebenprodukt zum Eröffnung des ersten Palestine Marathon entstand, der unter dem Motto „Right to Movement“ (Recht auf Bewegung[sfreiheit]) stand, um auf dieses Grundrecht aufmerksam zu machen, das im Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert ist, sowie auf die Situation in Palästina

www.saintyves.org.il

Die Society of St. Yves wurde 1991 vom damaligen Lateinischen Patriarchen Michel Sabbah unter Schirmherrschaft des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem gegründet. Ziel war es und ist es bis heute, die Bedürftigen und Unterdrückten im Heiligen Land mit kostenloser Rechtshilfe in Menschenrechtsfragen zu unterstützen, wenn sie sich selbst keinen Anwalt leisten können.

http://www.taayush.org/

Taayush (arab. für “gemeinsames Leben”) ist im Herbst 2000 als Basisbewegung von Arabern und Juden gegründet worden, um die Wände des Rassismus und der Trennung niederzureißen durch den Aufbau einer wahren arabisch-jüdischen Partnerschaft. „Eine Zukunft der Gleichheit, Gerechtigkeit und den Friedens beginnt heute, zwischen uns, durch konkrete tägliche Aktionen der Solidarität zur Beendigung der israelischen Besatzung der palästinensischen Territorien und zur Erreichung einer vollständigen bürgerlichen Gleichheit aller israelischen Bürger.“

http://www.yesh-din.org/site/index.php?page=index&lang=en&id=

Yesh Din – Volunteers for Human Rights, gegründet im März 2005, setzt sich für eine langfristige strukturelle Verbesserung der Menschenrechte der Palästinenser in den besetzten palästinensischen Gebieten ein.

http://www.alaslah.org/

Wi’am” auf Arabisch bedeutet herzliche Beziehungen. Das Zentrum versucht, Konflikte innerhalb der palästinensischen Gesellschaft durch die traditionelle arabische Form der Vermittlung „Sulha“ beizulegen zusammen mit westlichen Formen der Konfliktlösung.

http://www.yeshgvul.org.il/index_e.asp

Yesh Gvul (hebr. „Es gibt eine Grenze!“) ist eine israelische Friedensgruppe, die gegen die Besatzung kämpft durch die Unterstützung von Soldaten, die Aufgaben verweigern, bei denen es um Unterdrückung oder Aggression geht.

http://www.youthagainstsettlements.org/

Youth against settlements (YAS) ist eine unabhängige palästinensische Aktivist(inn)en­gruppe in Hebron, die das Ziel verfolgt, den israelischen Siedlungsbau in Palästina durch gewaltfreien Widerstand und zivilen Ungehorsam zu beenden. Die Mitglieder haben unterschiedliche religiöse, soziale und politischer Hintergründe. Gemeinsam mit israelischen Friedensaktivist(inn)en und den palästinensischen Landbesitzer(inne)n protestieren sie gewaltfrei gegen Siedlungen und die israelische Besatzung der palästinensischen Gebiete. Sie unterstützen Palästinenser/innen darin, auf ihrem Land zu bleiben, um eine Enteignung durch Israel zu verhindern, und stärken die Vernetzung von Palästinenser/innen mit lokalen Akteuren sowie Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen. Sie setzen sich für ein Ende der israelischen Siedlungspolitik ein und lehnen die Arbeit in und den Handel mit Siedlungen, sowie den Kauf von Siedlungsprodukten ab.

http://www.nakbainhebrew.org/index.php?lang=english

Zochrot (hebr. „Erinnerung“) ist eine Gruppe von israelischen Bürgern, die daran arbeiten, dass die Nakba, die palästinensische Katastrophe der Vertreibung 1948, in das Bewusstsein der Menschen kommt. Sie haben bereits eine ganze Anzahl von Heften zu der Geschichte von zerstörten palästinensischen Dörfern herausgebracht. Einige davon auch auf Englisch, die von der Website heruntergeladen werden können. Sie bieten Seminare und Vorträge an und haben eine Bibliothek zu dem Thema die von Sonntag bis Donnerstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr in Tel Aviv besucht werden kann.

22. Oktober 2019