Kategorie: Pressemitteilungen

Pressemitteilungen, Öffentliche Stellungnahmen, Offene Briefe

Amnesty Mitarbeiter zur Strafe für Menschenrechtsarbeit mit Reiseverbot konfrontiert

Amnesty Kerze als Favicon

Wie Amnesty International heute erklärte, ist die Entscheidung der israelischen Behörden, einem Mitarbeiter der Organisation aus „Sicherheitsgründen“ eine Reise ins Ausland zu verbieten, offenbar als Strafmaßnahme gegen Amnesty Internationals Menschenrechtsarbeit zu verstehen und ein weiterer frustrierender Indikator für Israels zunehmende Intoleranz gegenüber Kritikern. Weiterlesen

1.10.2019: Fortlaufende Verzögerung der Datenbank der Vereinten Nationen durch Hohe Kommissarin für Menschenrechte unbegründet und inakzeptabel

Amnesty Kerze als Favicon

Die unterzeichnenden Organisationen bringen ihre erhebliche Besorgnis und Enttäuschung darüber zum Ausdruck, dass die Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen es versäumt hat, dem Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen auf seiner 42. Sitzung die Datenbank zu übermitteln, die von diesem mit seiner Resolution 31/36 (2016) beauftragt worden war Weiterlesen

30.09.2019: Rechtlich genehmigte Folter eines palästinensischen Häftlings bringt diesen in lebensgefährlichen Zustand

Die rechtlich genehmigte Folter eines palästinensischen Häftlings während einer Befragung durch Offiziere des israelischen Geheimdienstes Shin Bet, beleuchtet einmal mehr die Beihilfe der israelischen Behörden und ihres Justizsystems bei der systematischen Missachtung des Menschenrechts auf Freiheit von Folter, erklärte Amnesty international heute. Weiterlesen

Israelische Spionagesoftwarefirma NSO muss Worten Taten folgen lassen

Deshalb muss die NSO-Gruppe zeigen, dass sie nicht nur versucht, ihren beschädigten Ruf reinzuwaschen. Man kann sich nicht einfach aussuchen,
wann man die Menschenrechte respektiert und wann nicht.

Danna Ingleton, stellvertretende Leiterin von Amnesty Tech

Die israelische NSO-Gruppe ist ein Spionagesoftwarehersteller dessen schädliche Technologie von Regierungen regelmäßig dazu benutzt wird, Aktivisten ins Visier zu nehmen. Die Firma hat nun verkündet, sie werde fortan die Menschenrechte beachten und Schritte ergreifen, die verhindern, dass ihre Produkte in der Zukunft weiter für Verstöße missbraucht werden. Weiterlesen

Diskriminierende Maßnahmen untergraben die Vertretung von Palästinensern in der Knesset

Laut einem neuen Bericht, den Amnesty International im Vorfeld der israelischen Wahlen vom 17. September 2019 herausgibt, werden gewählte palästinensische Abgeordnete, die ins israelische Parlament, die Knesset, einziehen, mit diskriminierende Regelungen und Gesetzen traktiert, die ihre Möglichkeiten untergraben, die Rechte der palästinensischen Minderheitsbevölkerung in Israel wirksam zu vertreten. Weiterlesen

Büro der israelischen Sektion von Amnesty International im Visier von Todesdrohungen

Wie das Internationale Sekretariat von Amnesty International am 31. Juli 2019 erklärte, müssen die israelischen Behörden dringend den Todesdrohungen nachgehen, die gegen drei zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die israelischen Sektion von Amnesty International in Tel Aviv, gerichtet sind.

In der letzten Nacht wurden draußen vor den Büros von Amnesty International und von ASSAF, einer Organisation, die sich mit der Unterstützung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Israel beschäftigt, anonyme Todesdrohungen an die Wand gesprüht. Gleichzeitig wurde am Eingang des Elifelet Aktivitäts­centers für Flüchtlingskinder ein Karton mit Todesdrohungen und einer toten Maus hinterlassen. Weiterlesen

Israel setzt Politik der systematischen Zwangsvertreibungen mit Welle von Hausabrissen in Sur Baher weiter fort

In Reaktion auf die Nachrichten vom heutigen 22. Juli 2019, dass israelische Truppen dabei sind, bis zu sechzehn Wohngebäude im Wohnviertel Wadi al-Hummus des Dorfes Sur Baher in der besetzten Westbank abzureißen, erklärte Saleh Higazi, der stellvertretende Leiter der Abteilung Nahost und Nordafrika bei Amnesty International:

Diese Abrisse sind ein flagranter Verstoß gegen das Internationale Völkerrecht und Teil einer systematischen Strategie der israelischen Behörden, um Palästinenser*innen in den besetzten Gebieten zwangsweise aus ihren Heimatorten zu vertreiben. Eine solche Vorgehensweise läuft auf ein Kriegsverbrechen hinaus.“ Weiterlesen

9. Juli 2019: TripAdvisor Mitarbeiter dringend aufgefordert, sich gegen Rolle des Unternehmens beim Erhalt illegaler israelischer Siedlungen auszusprechen

Amnesty International fordert die Mitarbeiter von TripAdvisor auf, ihre Stärke zu nutzen und zu verlangen, dass ihre Firma nicht länger von Kriegsverbrechen profitiert, indem sie für Touristenattraktion und Unterkünfte in illegalen israelischen Siedlungen überall in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT / Occupied Palestinian Territories) wirbt. Weiterlesen

2. Juli 2019: Wie TripAdvisor Menschenrechtsverletzungen in Khirbet Susiya befördert

Von Sabrina Tucci, Kampagnebeauftragte für Unternehmen und Menschenrechte bei Amnesty International

Für viele Menschen auf der Welt fangen bald die Sommerferien an. Sie loggen sich bei Airbnb, Booking.com, Expedia oder TripAdvisor ein und denken dabei an nichts Schlimmes.Wenigen ist klar, dass dabei nicht nur Urlaubern geholfen wird, Urlaubsreisen, Städtetrips, günstige Hotels and Billigflüge zu buchen, diese Unternehmen kurbeln auch den Tourismus in israelischen Siedlungen an, die das Internationale Völkerrecht verletzen und dabei zu einem System institutionalisierter Diskriminierung und massenhafter Menschenrechtsverletzungen beitragen, unter den Hunderttausende von Palästinenser*innen zu leiden haben.

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