Kategorie: Pressemitteilungen

Pressemitteilungen, Öffentliche Stellungnahmen, Offene Briefe

9. Juli 2019: TripAdvisor Mitarbeiter dringend aufgefordert, sich gegen Rolle des Unternehmens beim Erhalt illegaler israelischer Siedlungen auszusprechen

Amnesty International fordert die Mitarbeiter von TripAdvisor auf, ihre Stärke zu nutzen und zu verlangen, dass ihre Firma nicht länger von Kriegsverbrechen profitiert, indem sie für Touristenattraktion und Unterkünfte in illegalen israelischen Siedlungen überall in den besetzten palästinensischen Gebieten (OPT / Occupied Palestinian Territories) wirbt. Weiterlesen

2. Juli 2019: Wie TripAdvisor Menschenrechtsverletzungen in Khirbet Susiya befördert

Von Sabrina Tucci, Kampagnebeauftragte für Unternehmen und Menschenrechte bei Amnesty International

Für viele Menschen auf der Welt fangen bald die Sommerferien an. Sie loggen sich bei Airbnb, Booking.com, Expedia oder TripAdvisor ein und denken dabei an nichts Schlimmes.Wenigen ist klar, dass dabei nicht nur Urlaubern geholfen wird, Urlaubsreisen, Städtetrips, günstige Hotels and Billigflüge zu buchen, diese Unternehmen kurbeln auch den Tourismus in israelischen Siedlungen an, die das Internationale Völkerrecht verletzen und dabei zu einem System institutionalisierter Diskriminierung und massenhafter Menschenrechtsverletzungen beitragen, unter den Hunderttausende von Palästinenser*innen zu leiden haben.

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13. Mai 2019: Amnesty International beteiligt sich an rechtlichen Schritten, um Überwachungsnetz der NSO-Gruppe zu stoppen

Amnesty International unterstützt derzeit eine Klage gegen das israelische Verteidigungsministerium (MoD / Ministry of Defense), um dieses vor Gericht zum Widerruf der Exportlizenz für die NSO-Gruppe zu bewegen.
Die NSO-Gruppe ist eine israelische Firma, deren Spionage-Produkte weltweit für abschreckende Übergriffe auf Menschenrechtsverteidiger genutzt werden. Weiterlesen

28.03.2019: Ein Jahr nach Beginn der Proteste

Gaza Grafik mit Text

Wie Amnesty International am heutigen 28. März 2019 erklärte, leiden ein Jahr nach Beginn der Proteste zum Großen Rückkehrmarsch im Gazastreifen Tausende von Zivilisten weiterhin unter den verheerenden Konsequenzen skrupelloser israelischer Vorgehensweisen, für die niemand zur Rechenschaft gezogen wird. Im Kontext der Proteste wurden durch die israelischen Truppen nach Angaben des Büros zur Koordination Humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen zwischen dem 30. März 2018 und dem 22. März 2019 195 Palästinenser getötet, darunter 41 Kinder, und 28.939 verletzt.

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28.02.2019: Behörden müssen Anklagen wegen friedlicher Kritik gegen Menschenrechtsverteidiger Issa Amro fallenlassen

„Die strafrechtliche Verfolgung des bekannten palästinensischen Menschenrechtsverteidigers Issa Amro wegen eines Beitrags in den sozialen Medien, in dem er die palästinensischen Behörden kritisierte, ist ein weiterer verheerender Schlag gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung in Palästina,“ erklärte Amnesty International im Vorfeld der ersten gerichtlichen Anhörung des Falles am 28. März 2019.

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19.10.2018: NACH SECHS MONATEN: GAZAS GROSSER RÜCKKEHRMARSCH

Seit am 30. März die Demonstrationen zum „Großen Rückkehrmarsch“ im Gazastreifen ihren Anfang nahmen, sind mehr als sechs Monate vergangen. Ihre Forderungen an Israels Behörden, die elf Jahre lange, rechtswidrige Blockade gegen den Gazastreifen aufzuheben und palästinensischen Flüchtlingen die Rückkehr in ihre Dörfer und Städte in Israel zu erlauben, wurden nicht erfüllt(s. Video: Voices From Gaza). Weiterlesen