Büro der israelischen Sektion von Amnesty International im Visier von Todesdrohungen

Bild: AI

Wie das Internationale Sekretariat von Amnesty International am 31. Juli 2019 erklärte, müssen die israelischen Behörden dringend den Todesdrohungen nachgehen, die gegen drei zivilgesellschaftliche Organisationen, darunter die israelischen Sektion von Amnesty International in Tel Aviv, gerichtet sind.

In der letzten Nacht wurden draußen vor den Büros von Amnesty International und von ASSAF, einer Organisation, die sich mit der Unterstützung von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Israel beschäftigt, anonyme Todesdrohungen an die Wand gesprüht. Gleichzeitig wurde am Eingang des Elifelet Aktivitäts­centers für Flüchtlingskinder ein Karton mit Todesdrohungen und einer toten Maus hinterlassen.

Diese erbärmlichen und böswilligen Aktionen richten sich gegen zivilgesellschaftliche Organisationen, die für Menschenrechte arbeiten. Die israelischen Behörden sollten energisch Stellung beziehen, indem  sie diese Aktionen öffentlich verurteilen und klarstellen, dass Attacken auf Nichtregierungsorganisationen in keiner Weise geduldet werden,“ sagte Philip Luther, Leiter der Abteilung Research und Advocacy für  die Region Nahost und Nordafrika bei Amnesty International.

Vollst. Artikel: Todesdrohungen an AI Israel 31.7.19

Übersetzung: Sabine Isbanner, Kogruppe